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Mein Freund, das Buch, ist tot. Im Alltag…

Ich mag Bücher. Ich lese gerne. Ich habe sie gerne um mich herum. Ich bin mit ihnen aufgewachsen. Ich mag es in einem Buch zu blättern. Ich mag den Geruch. Ich weiß eine gute Buchhandlung zu schätzen und genieße die ruhige Atmosphäre dort. Bücher erzählen Geschichten und manche Bücher haben eine eigene Geschichte.

Nun ist in den letzten Wochen etwas passiert:

Lesen belastet mich. Genauer gesagt: mein Gepäck!

Ich bin öfter mal für 2-3 oder auch 4 Tage unterwegs. Und da nehme ich natürlich die aktuellen Bücher mit, in den letzten Wochen waren das zwei…, aber seht selbst…

Ich fürchte, die Zeit ist gekommen mich in meinem Alltag vom Buch in seiner klassischen Form zu verabschieden. Die Nachteile sind zu groß geworden, bzw. die Alternativen zu gut und sinnvoll.
Ein gedrucktes Buch wird für mich immer Bestandteil meines Lebens bleiben. In Zukunft aber eher so, wie ich gerne vor einem heimeligen Kamin sitze, die Wärme und Gerüche genieße, dem Spiel der Flammen zusehe und dem Knistern und Zischen lausche. Etwas besonderes. Im Alltag freue ich mich über den Komfort einer Heizung und bin froh, dass ich kein Holz schlagen und schleppen muss, um die Stube zu heizen.
Es fällt mir schwer es einzugestehen, aber für den täglichen Gebrauch ist das Buch für mich überholt. Aber ich freue mich auf nostalgisch gemütliche Abende, an denen ich ein klassisches, gutes Buch, am Besten vor einem Kamin, genießen darf ;-)

3 Kommentare

  1. Für die Steve Jobs-Biografie reicht auch schon “sein” iPhone: die Seitenbreite gleich der einer Tageszeitungsspalte, Zusatzgewicht gleich null und in der U-Bahn rasend schnell ein- und ausgepackt ;-)
    Schade nur um den Interieur-Wert von Büchern :-(

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  2. Ich habe kein Kindle und (noch) keine iPad, sondern warte zur Gewichtsreduzierung auf die Taschenbuch-Ausgabe. ;)
    Schönes Video, Markus! Jetzt weiß ich auch, wie zuhause dein Arbeitsplatz aussieht.

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